Humankapital ist also zum Unwort des Jahres 2004
gewählt worden. In der Begründung heißt es:
‚Humankapital’ degradiere nicht nur Arbeitskräfte in Betrieben, sondern
Menschen überhaupt zu nur noch ökonomisch interessanten Größen.
Es mag sein, dass nicht jeder, der diesen Fachbegriff in den Mund nimmt, sich über dessen Bedeutung im Klaren ist. Das ist aber das Problem mit den meisten Fachbegriffen (z.B.
Intellektuelles Kapital vs. Business Intelligence) und Fremdwörtern (z.B.
Attitüde). Im kleinen Kreis ist so etwas peinlich, auf nationaler Ebene kann das die Bedeutung eines Wortes durchaus verändern. Ein Beispiel ist das Wort
Innovation.