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Tuesday, 30. March 2010
Mein ganz persönlicher Bullshit Bingo Held (bis jetzt) für das Jahr 2010 ist Dr. Christian Weichelt, Product Marketing Manager CoreMedia AG, mit seiner als Pressemeldung veröffentlichten Kundenschelte "Investition in statische Websites ist ein kleiner Tod auf Raten". Hier ein paar Auszüge: - ... in Zeiten der sozialen Netzwerke und des aufgeklärten, dynamischen
Online-Bürgers ...
- ... bei einer Online-Kommunikationsstrategie oder dem Aufbau einer
Online-Präsenz steht der Anwender im Mittelpunkt ...
- ... die Basis für ein neues Content-Ökosystem!
- ... Weg mit starren Webseiten und unflexiblem Content und willkommen im
Weblife!
- ... Das Weblife eines Unternehmens besteht nicht nur aus der dynamischen,
individuell angepassten Content-Bereitstellung, sondern auch aus der
richtigen Bereitstellungsstrategie ...
- ... Ein Unternehmen, das es nicht schafft, Medienkanäle zu echten
Touchpoints zu entwickeln, um Nutzer in die verschiedenen Online-Welten
einzubinden, läuft Gefahr, Kunden und damit Umsätze zu verlieren ...
Danke, großartig. Applaus. Stefan Weiß, FUTURELAB
Sunday, 21. February 2010
Die wenigen Reaktionen, die der "Wochen Rap-Blick" im Rahmen der RTL II Nachrichten in den Blogs und auf Twitter hervorgerufen hat, lässt sich wohl nur damit erklären, dass die unsere selbsternannte geistige Infoelite diesen Sender und sein abendliches infoTAINMENT-Format ohnehin meidet (und statt dessen um 20 Uhr pflichtgemäß Tagesschau sieht). #WTF oder "dass wir uns das gefallen lassen" waren die wenigen Wortmeldungen. In der Tat, sind die 90 Sekunden Sprechgesang nur sehr schwer zu ertragen. Ich denke, das hat vor allem zwei Gründe:
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Thursday, 23. April 2009
Nur weil ein Thema in der informations-inzestuösen Community der 30-45 Jährigen Online-Kommunikatoren (zu der ich mich noch immer zähle) en vogue ist, heißt nicht, dass es außerhalb viele Leute interessiert. Vielleicht ist es blinder Fortschrittsglaube, Sendungsbewusstsein oder schlicht Ignoranz. Das ist eine Lektion, die Marketeers spätestens im Zuge der Globalisierung gelernt haben. Was in Land A funktioniert, kann in Land B floppen. Was mit Zielgruppe X gut klappt, kann bei Zielgruppe Y komplett durchfallen. Was gestern noch ein riesen Erfolg war, kann über Nacht zu einem Desaster werden - und umgekehrt. "First Movers" haben es schwer, auch wenn Sie bei ihren spärlichen Erfolgen überdurchschnittlich belohnt werden. Ich selbst habe mir ausreichend blutige Nasen geholt und meine Annahmen mehr als einmal nicht bestätigt gefunden. So ging es jetzt auch den Werbern von W&V, die eine Jugendbefragung zitieren: Über 90 Prozent der deutschen Jugendlichen kennen den
Microblogging-Dienst Twitter nicht. Und das, obwohl die Juegndlichen
sonst in aller Regel die Vorreiter bei der Akzeptanz von Neuheiten im
Web sind. Bleibt die Frage, warum das so ist.(Quelle)
Vielleicht liegt es daran, dass die meisten Deutschen Twitter vom PC aus nutzen oder von teuren mobilen Endgeräten. Etwas, dass sich die Jugend nicht leisten kann/mag ... auch weil SMS so schön einfach ist und ja auch gut funktioniert. Zudem haben wohl nur wenige Jugendliche das exibitionistische Bedürfnis ihre tagtäglichen Verrichtungen bewusst mit dem Rest der Welt zu teilen, wie es viele End-Dreissiger haben. Auch in Japan, wo sich Jugendliche viele Male täglich gegenseitig informieren, was sie gerade tun und wo sie sich gerade aufhalten, ist dieser intime Austausch vor allem auf enge Freunde beschränkt.
Wednesday, 1. April 2009
Ich kann mir schon vorstellen, dass in dieser Umgebung das Lernen mehr
Spaß macht als mit herkömmlichen Methoden. Zur Motivationssteigerung
ist das Projekt daher sicherlich geeignet.
Freude am Lernen steigert ja bekanntlich den Lernerfolg. Ein britisches Projekt testet gerade Second Life als Alternative zu einem bestimmten Aspekt der Ärzteausbildung. >> Medizinerausbildung in Second Life gestartet
Wednesday, 2. July 2008
Second Life tritt derzeit die Flucht nach vorne an. Nachdem alle gemerkt haben, dass "normales" Online-Marketing in Second Life nicht besonders erfolgreich ist, bangt Linden Lab um seine besten Kunden. Scheinbar ist es ihnen nicht genug, eine überaus erfolgreiche Social Networking Plattform zu sein. Inzwischen werden massiv die Möglichkeiten kommuniziert, Second Life auch als Schulungs-, vor allem aber als Meeting/Innovations/Colaboration-Plattform für Unternehmen zu nutzen. Das dürfte eine gute Zeit schwierig bleiben. Nicht nur, weil Unternehmen ganz massive Sicherheitsprobleme mit und in Second Life haben (hier vor allem die fehlende Vertraulichkeit), sondern auch, weil es aktuell noch erhebliche Probleme mit der Technik und der Usabiliy des Clients gibt. 
Die Firma Fronterra bietet bereits heute eine Plattform für virtuelle Welten, die all diese Probleme nicht hat. In diesem Podcast stellt Ron Edward von Ambient Connections OLIVE™ (On-Line Interactive Virtual Environment) vor. Links: >> The Virtual Worlds BusinessCast #17 >> Forterra Systems Stefan Weiß, FUTURELAB
Friday, 21. March 2008

Die virtuelle Welt vSide gibt Gas. Das unglückliche Cred System wird durch vPoints ersetzt und eine echte virtuelle Währung, die vBux eingeführt. Und V-Commerce alias "Avatar based selling" folgt gleich auf den Fuß (Mo' Jack). 
Aus unserem VW Update 2008: vSide ist eine 3D-Welt mit Musik-Community (es werden über 40 Musikchannels angeboten). Die Optik ist comic-hafter als Second Life aber dennoch sehr ansprechend und sehr auf den Geschmack der jugendlichen Zielgruppe zugeschnitten. User-Content ist nicht vorgesehen. Es geht primär darum andere Leute kennen zu lernen und zu tanzen.
Natürlich kann man auch in vSide für Mode Geld ausgeben. Die angebotenen Shops werden aber im Gegensatz zu Second Life von vSide selbst betrieben. Bestimmte Locations kann man erst betreten wenn man sich den „Respekt“ anderer User verdient hat (Bewertungssystem).
Zahlreiche Events mit teilweise bekannten Künstlern (z.B. Pussycat Dolls) sorgen für ausreichend Aktivitäten. Hier hilft sicher, dass vSide offiziell von MTV unterstützt wird.
Wenn zwei Personen mit gleichen Interessen im Profil einen Raum betreten so, werden sie gegenseitig darüber informiert. Dies erleichtert das Kennenlernen. All diese Faktoren machen diese Plattform sehr beliebt Der durchschnittliche User verbringt etwa 78 (!) Minuten pro Session in der virtuellen Welt .
Vom Gründer von vSide stammt der Satz "If Second Life is Myspace, then vSide is Facebook" . Tatsächlich tritt vSide mit seinem Konzept jedoch weniger in Konkurrenz zu Second Life als zu 3D-Chats wie IMVU .
Links: >> www.vside.com
Thursday, 31. January 2008
Stefan Weiß hält auf dem nächsten Münchner Webmontag einen Vortrag über das hochaktuelle Thema virtuelle Welten. Er blickt auf die Erfahrungen der letzten beiden Jahre zurück, zeigt aktuelle Entwicklungen auf und wagt einen Ausblick auf 2008. Zeit: 25.2.2008, 19 Uhr Ort: Mediadesign Hochschule (Google Maps) Links >> Webmontag München
Tuesday, 27. November 2007
Auf silicon.de spricht Chris Howard, Burton Group über SOA und warum so viele Projekt scheitern: Neben der Technik gibt es nämlich so viele Einflussfaktoren, die ein
solches Projekt scheitern lassen können. In erster Linie sind das
organisatorische Aspekte: SOA bringt einen dazu, die bislang vertikal
verlaufenden Prozesse in einem Unternehmen zur Seite zu drehen und sich
anzusehen, welche dieser Services man herausnehmen und mit anderen
teilen könnte. Das ist zuallererst keine technische, sondern eine
geschäftskritische Frage. Zwei oder mehr Abteilungen müssen sich darauf
verständigen, die selben Services in Anspruch zu nehmen. Man kann sich
nicht sicher sein, ob dieser eine Service wirklich in verschiedene
Abteilungen passt. Und um die Skalierung hinzubekommen, müssen diese
Abteilungen auch noch miteinander kooperieren, oder sich zumindest
abstimmen. Oder nehmen Sie die Frage der Verantwortung: Wer bestimmt
über Änderungen an einem verteilt genutzten Service? All diese
verschiedenen Aspekte lassen SOA-Projekte oft scheitern.
>> Weiter auf silicon.de Stefan Weiß, FUTURELAB - Innovation uns Strategie
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