München geht baden

Als am Mittwoch Einwohner und Besucher von München in ihrer Not damit drohten, sich auch noch die letzten spärlichen Kleidungsstücke von den schweiß-glänzenden Pixelkörpern zu reißen, musste Bürgermeister Lislo Mensing handeln.
Entschlossen begab er sich ins Rathaus, schlug dreimal die Glocke im Glockenspiel und öffnete das schwere Eisentor zur unterirdischen Wasserversorgung der Stadt. Dort schnaufter er noch einmal tief durch und stellte dann die 12 riesigen Lenzpumpen ab, die seit über 3 Jahren das Eindringen von Linden-Wasser aus den Nachbarsims verhindern. Es kam, wie es kommen musste: Gewaltige Mengen des kühlen Nass' drangen zuerst in die S-Bahn ein und überschwemmten anschließend die gesamte Stadt.
Da war die Erleichterung und Freude groß. Die Helfer am Community-Gateway packten gleich ihre Schwimmreifen und Surfbretter aus. Schnell verbreitete sich die Kunde in ganz Second Life, dass man in München ausgiebig plantschen kann. Seit dem ist München nicht nur einer der schönsten Flecken im sommerlichen Second Life, sondern auch einer der coolsten.










