18.1.10

Gottesdienst am 20.1. um 20:45 Uhr

Group Notice From: Pater Holmer

Liebe Brüder und Schwestern,

Ich möchte Euch recht herzlich zu einem Gottesdienst am Mittwoch, 20.01.10  um 20.45 Uhr in der St. Peter Kirche in SL-München einladen. Würde mich darüber sehr freuen, wenn Ihr zahlreich kommt.

Gottes Segen euch euer SL-Bischof

Pater Holmer

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7.6.09

Gottesdienst in St. Peter am 10.6.2009

Group Notice From: Pater Holmer

Einladung zum Gottesdienst zu Fronleichnam

Am: 10. O6 .2009
um: 21:15
wo: St. Peter in SL-München

Würde mich freuen Euch dort zu Begrüßen. Gottes Segen euch Pater Holmer.

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10.10.08

Erntedank-Gottesdienst in St. Peter am 13.10.

St. Peter ErntedankPater Holmer läd am 13.10.2008 um 21:00 in den alten Peter (Kirche St. Peter) zum Erntedank-Gottesdienst ein.

http://www.muenchen-sl.de/kirchen-kloester.html

Hier ein paar Infos zu Pater Holmer und seiner Motivation:

Seiner katholischen Amtskirche, die ihn offiziell bis heute noch erfolgreich ignoriert, hat er wegen seines unkonventionellen Umgangs mit geistlichen Symbolen und Amtstiteln bestimmt schon ein paar Sorgen gemacht, der selbsternannte „SL-Bischof“ Pater Holmer, bis zu 4 Stunden täglich in Second Life unterwegs als Prediger im Auftrag des Herrn.

Irgendwann, nach ersten tastenden Schritten in SL Anfang 2007, fühlte sich der 48 Jahre alte gläubige Christ, im realen Leben Familienvater und katholischer Kirchenangestellter aus dem Ruhrgebiet, einfach zu Höherem berufen. Also beschloss er, es war im März 2007, in SL das Wort Gottes zu verkünden, indem er eine freie Kirchengemeinde gründete, St. Sixtus, später St. Gonzo Juran.

Denn „um das Wort Gottes zu verkünden, muss man kein geweihter Priester sein“, sagt der Pater, der auch Bischof ist, und beruft sich auf die ersten urchristlichen Gemeinden im alten Rom. Und wie einer dieser damaligen ersten Gläubigen missioniert und predigt auch er tagein, tagaus im Sumpf der viel zu vielen Ungläubigen, die Second Life bevölkern. Es gibt viel zu tun für den selbsternannten Priester, aber er macht seinen Gottesdienst routiniert und mit viel Freude an der Sache. Das Lob wehrt er bescheiden ab, er sei schon von Kindesbeinen an immer in der Kirche gewesen, da kriege man es eben drauf, das Predigen.

Bis zu 60 Besucher kommen in die Kirchen, in denen er abwechselnd predigt, im Mittel seien es so um die 15 Besucher, die zum Gottesdienst kommen. Man ist überrascht, wie viele dieser Kirchen, Kapellen und Kathedralen sich im deutschsprachigen Raum finden. Man konnte Pater Holmer schon in Norddeutschland und in München predigen hören, irgendwie beeindruckt der Mann seine Zuhörer, allein schon wegen der Ruhe und Selbstsicherheit, die er bei seiner Predigt, die er im Chat hält, und später im Gespräch ausstrahlt.

Des Paters Credo ist simpel: Er ist ein gläubiger Christ, und für ihn hat das nichts mit katholisch oder evangelisch zu tun. Seine Kirche ist eine freie Kirche, das heißt unabhängig von den Amtskirchen, er will diejenigen erreichen, die im wahren Leben nicht mehr in die Kirche gehen, und solche gibt es ja viele. Ob der Amtskirche sein Tun gefällt oder missfällt, weiß er nicht, und es ist ihm auch nicht wichtig. Offenbar ruht er fest in sich selbst. Kleinere Provokationen aus dem Publikum kommen schon vor, aber die steckt er weg. Entweder locker ignorieren oder später mit dem Störenfried sprechen.

„Ich will den Menschen helfen," sagt er einfach. Und er hilft so, wie er es kann. Er tut das, was er von Kindesbeinen an als Kirchgänger mitbekommen hat: Er predigt. Und dies quasi freihändig, aber deutlich angelehnt an die katholische Liturgie. Wenn die reale Kirche im echten Leben diese Predigten „eine Gotteslästerung“ nennt (was offenbar schon des öfteren vorgekommen ist), so kümmert das den Pater Holmer nicht, denn er hat sich ein Hintertürchen offengehalten. Er gibt ja nicht die Sakramente aus, und nicht die Kommunion. Er kopiert nicht die katholischen Riten, er lehnt sich nur an diese an.

Ob alle seine Zuhörer den feinen Unterschied wahrnehmen? Für Pater Holmer ist die Frage nicht wichtig. „Mein Eindruck ist, dass die Menschen eine christliche Präsenz im SL wollen,“ sagt er und weist auf seine zehn Mitstreiter hin, die ihn bei seiner Aufgabe unterstützen. Ein (echter) katholischer Priester ist angeblich auch dabei. Seelsorge machen sie auch, ja. Erst kürzlich hätten sie eine Selbstmörderin von ihrem Vorhaben abgehalten und einer psychologischen Hilfe im RL zugewiesen. Spätestens hier hat der Pater alle Sympathien auf seiner Seite. Es sei schon ein gehöriger psychischer Stress manchmal, stellt er seufzend fest, aber ein „schöner Stress“. Dass ihm sein Job Freude und Erfüllung bedeutet, merkt man dem großen Mann in der schwarzen Soutane an, fast meint man, seine Augen blitzen zu sehen hinter der Nickelbrille und über dem mächtigen schwarzen Bart.

Ob er auch auf Gegner oder Feinde treffe im SL? Ja, sagt er, es geht schon manchmal etwas sehr wild zu im zweiten Leben. Satanisten stören offenbar häufig seine Gottesdienste. Er weiß sich zu helfen, indem er mit den Leuten redet, aber „manche sind leider unbelehrbar“. Er sei auch schon gebannt worden im letzten Jahr, und zwar von einer Gruppe von Vampiren, „stellen Sie sich vor“.

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22.7.08

Die Kirchen in MünchenSL: Virtuelle Kirchen, realer Glaube und angemessene Nutzung

MünchenSL hat rund 220 Gebäude, davon alleine fünf Kirchen. Schon immer war es mir ein Anliegen, dass diese besonderen Gebäude angemessen genutzt werden. Dass auch virtuelle Kirchen Orte der Besinnung sein können, wurde mir bewusst, als ich in der Mocha Cathedral war und dort für meine verstorbene Mutter eine virtuelle Kerze entzündete.

Man mag darüber streiten, ob eine virtuelle Kirche eine echte Kirche ist. Entscheidend ist, dass wir diese wunderbaren Gebäude in MünchenSL haben und ich sie nutzen möchte. Hierbei gibt es zwei Herausforderungen: Der Bauzustand und die angemessene Nutzung.

Bauzustand

Die Kirchen sind wie die meisten Gebäude in MünchenSL nur Fassade, hohl. Das heißt, im ersten Schritt suche ich freiwillige Builder und Texturierer, die die Frauenkirche, den alten Peter, das Asamkircherl oder auch die Heilig Geist Kirche innen ausgestalten wollen (und können).

Nutzung

Second Life ist eine immersive 3D Umgebung. Das heißt für die Spieler von Second Life ist das, was sie am Bildschirm sehen, zu einem gewissen Teil real. Immersion ist nichts neues, das gilt auch für ein gutes Buch, bei dessen Happy End einem die Tränen in den Augen stehen. Und so können unsere Kirchen betreten und durchschritten werden. Ob dies hinreichen ist, ob ein solches Gebäude zu einem Ort des Glaubens oder gar zu einem heiligen Ort zu machen, sei dahingestellt.

Mag sein, dass ein christlicher Gottesdienst in einer solchen virtuellen Kirche (noch) undenkbar ist, es gibt aber andere Möglichkeiten der würdigen Nutzung. Ich danke da an Lesungen, klassische Konzerte oder Gospel. Oder man könnte Museen schaffen, in denen man einige der wunderbaren kirchlichen Schätze zeigen kann, die aktuell in den Archiven schlummern. Wie so etwas aussehen kann, hat die Staatliche Kunstsammlung Dresden vorgemacht.

Da es zum Leben in Second Life für viele dazu gehört, würde ich auch SL-Hochzeiten in den Kirchen ermöglichen. Ich denke, wo Liebe ist, da sollte sich die Kirche nicht verschließen.

Unterstützung und Dialog

Ich brauche und ich freue mich über Unterstützung in dieser Sache. Viele Menschen haben viel Geld, Zeit und vor allem Herzblut in dieses Projekt gesteckt und unser Interesse ist zutiefst ehrlich. Daher sollten es auch die Unterstützungsangebote sein.

Wer die ganze Sache kritisch sieht, ist herzlich eingeladen, zu diesem Beitrag einen Kommentar zu schreiben.

Links:
>> MünchenSL: Kirchen und Klöster
>> SLURL: Mocha Kathedrale
>> FUTUELAB FUTURETALK: Virtual Reality is Reality
>> Dresden Gallery

>> 2nd Travel: Religion

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