Second Life tritt derzeit die Flucht nach vorne an. Nachdem alle gemerkt haben, dass "normales" Online-Marketing in Second Life nicht besonders erfolgreich ist, bangt Linden Lab um seine besten Kunden. Scheinbar ist es ihnen nicht genug, eine überaus erfolgreiche Social Networking Plattform zu sein. Inzwischen werden massiv die Möglichkeiten kommuniziert, Second Life auch als Schulungs-, vor allem aber als Meeting/Innovations/Colaboration-Plattform für Unternehmen zu nutzen. Das dürfte eine gute Zeit schwierig bleiben. Nicht nur, weil Unternehmen ganz massive Sicherheitsprobleme mit und in Second Life haben (hier vor allem die fehlende Vertraulichkeit), sondern auch, weil es aktuell noch erhebliche Probleme mit der Technik und der Usabiliy des Clients gibt.
Die Firma Fronterra bietet bereits heute eine Plattform für virtuelle Welten, die all diese Probleme nicht hat. In diesem Podcast stellt Ron Edward von Ambient Connections OLIVE™ (On-Line Interactive Virtual Environment) vor.
in-world professionals starten mit iwp vision eine neuartige Dienstleistung für Architekten und Bauträger: Visualisierung und Animation von Gebäuden - mit ungewöhnlicher Graphik zum ungewöhnlichen Preis.
Kaufentscheidungen werden heute vor allem mit dem Internet gefällt. Die Webseiten von Bauträgern nicht nur informativ sondern, auch etwas Besonderes. Die kurzen Filme von iwp vision zeigen virtuelle Rundgänge durch das Objekt und erleichtern so den Käufern und Mietern die Entscheidung.
Für die Animationen von iwp vision nutzen wir Immersion, eine ungewöhnliche graphische Ästhetik und Flexibilität der 3D Plattform Second
Life Grid von Linden Lab.
Mehr Informationen dazu findent man auf der neuen Webseite.
Seit Linden Lab den Sourcecode des Second Life Clients offengelegt hat, haben sich einige Teams daran gemacht eigene Clients zu schreiben. Hier eine kleine Übersicht:
Clients ohne Graphik:
SLeek: Auf .NET basierend, weniger Features. Läuft auch auf "schwachen" Maschinen
AjaxLife: Auf Ajax und daher läuffähig im Netscape bzw. Safari Browser
MovableLife: Ebenfalls ein im Browser laufender Client
ESC hat für CSI:NY einen eigenen Client geschrieben
Man kan einen oder mehrere Teile (Parzellen) der Insel so konfigurieren, um entweder
a) alle Leute auszuschließen und nur bestimmte Gäste hereinzulassen oder b) alle Leute hereinzulassen und bestimmte Avatare auszuschließen
zu a) Der exklusive Zugang zu einem Gebiet/Raum kann abhängig gemacht werden von
persönliche Einladung (Avatarname muss eingetragen werden)
Gruppenzugehörigkeit (Avatar muss manuell in eine Gruppe eingetragen, die Zugang hat)
Payment info (hat der Avatar eine Kreditkarte oder Paypal, etc.). TeleLinden User tauchen hier nicht leider nicht auf
Das alles sind Einstellungen, die über das Rechtemanagement von Second Life vorgenommen werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit per Script zusätzliche Aspekte zu fordern (und automatisiert durchzusetzen, siehe Punkt b)
Mindestalter des Avatars
Das Mitsichführen von bestimmten Objekten (z.B. ein Sticker)
Uhrzeit
zu b) Hier sind ist es vor allem die Möglichkeit einzelne Avatare mit Sanktionen zu belegen. Dies kann durchaus das Personal vor Ort im Einzelfall mit einem Mausklick erledigen
freeze
eject
eject & ban
Grundsätzlich ist es eine gute Idee
das Rating der Insel auf PG (also ab 16) zu setzen. Das ist ein sichtbares Zeichen nach außen und ein Verstoß gegen die (schärferen) Regel (von Linden Labs für PG Regionen) kann zur Löschung des Accounts führen.
Klare Benimmregeln in die Infolasche (Covenant) der Region/Estate zu schreiben (z.B. Keine Werbung, keine Nacktheit, kein unangemessenes Verhalten - was das genau ist, entscheiden Sie im Einzelfall einfach selbst)
Die klare Benimmregeln auf Notecards und Schildern im Eingangsbereich mitteilen
Mehrere "Alarmknöpfe" installieren, um das Personal vor Ort über Störer zu informieren
Zusätzlich könnte man eine Videoüberwachung einrichten. Das ist praktisch eine Webcam, die in der virtuellen Niederlassung aufgestellt wird. Das teuer aber wirksam und lässt sich super für die Website zweitverwerten. Besonders, wenn man die Webcam nicht statisch macht, sondern "wandern" lässt.
Technisch möglich ist zudem eine Überwachung des gesamten Chats aller Avatare auf der Insel. Dies ist aber rechtlich nicht zulässig und dürfte zudem auf großen Unwillen der Besucher stoßen.
"Wie komme ich an Geld" ist wohl die Frage, die sich Neumitglieder
in Second Life nach einiger Zeit ganz automatisch stellen. Viele
versuchen durch Campen (z.B. bei T-Online)
an Linden Dollar zu kommen. Das ist aber sehr unattraktiv, denn es
kostet viel Zeit und man erhält oft nur 10 bist 40 Linden Dollar pro
Stunde. Das entspricht nur wenigen Eurocent.
"Wenn Avatare keine
Linden Dollar haben, dann liegt das nicht daran,
dass die Spieler arm ist.", sagt Stefan Weiß, Geschäftsführer von
in-world professionals. "Der von Linden Labs angebotene Weg, Linden Dollar
mit einer Kreditkarte
oder einem Paypal Account zu kaufen ist Vielen einfach zu langwierig.
Zudem hat nicht jeder eine Kreditkarte".
Ein neuer Dienst von in-world professionals bietet hier Abhilfe: Der TeleLinden Cash Service
sind Geldautomaten, die den Spielern 200 Linden Dollar auszahlen,
wenn diese bei einer kostenpflichtigen 0137-Nummer anrufen und dafür einen 1
Euro aus dem Festnetz bezahlen. Das geht schnell, einfach und im Gegensatz zu
allen anderen Methoden auch anonym.
Betrieber von Shops und Einkaufszentren, die die Automaten bei sich aufstellen,
profitieren sogar in zweifacher Hinsicht: Die Avatare können sich für
Spontankäufe mit Geld versorgen und der Aufsteller erhält sogar für
neugewonnene TeleLinden Kunden Provisionen.
Der
Dienst wird zunächst nur für Deutschland und nur für Pay-By-Call
angeboten. Es wird aber auch schon mit Paymentanbietern in USA, Frankreich und Brasilien verhandelt.
"Wie komme ich an Geld" ist wohl die Frage, die sich Neumitglieder in Second Life nach einiger Zeit ganz automatisch stellen. Viele versuchen durch Campen (z.B. bei T-Online) an Linden Dollar zu kommen. Das ist aber sehr unattraktiv, denn es kostet viel Zeit und man erhält oft nur 40 bist 60 Linden Dollar pro Stunde. Das entspricht nur wenigen Eurocent.
"Wenn Avatare keine Linden Dollar haben, dann liegt das nicht daran,dass die Spieler arm ist.", sagt Stefan Weiß, Geschäftsführer von in-world professionals. "Der von Linden Labs angebotene Weg, Linden Dollar mit einer Kreditkarteoder einem Paypal Account zu kaufen ist Vielen einfach zu langwierig. Zudem hat nicht jeder eine Kreditkarte".
Ein neuer Dienst von in-world professionals bietet hier Abhilfe: Der TeleLinden Cash Service ist ein Geldautomat, der an den Spieler 200 Linden Dollar ausgibt, wobei mit einem kostenpflichtigen Telefonanruf bei einer 0137-Nummer (1 Euro aus dem Festnetz der Deutschen Telekom und übrigens auch von Alice) bezahlt wird. Das geht schnell, einfach und im Gegensatz zu allen anderen Methoden auch anonym.
Betrieber von Shops und Einkaufszentren, die die Automaten bei sich aufstellen, profitieren sogar in zweifacher Hinsicht: Die Avatare können sich für Spontankäufe mit Geld versorgen und der Aufsteller erhält sogar für neugewonnene TeleLinden Kunden Provisionen.
Der Dienst wird zunächst nur für Deutschland und nur für Pay-Per-Call angeboten. Gespräche mit Paymentanbietern in USA und Frankreich werden derzeit geführt.
Mit dem Update von gestern hat Linden Labs eine neue Funktion in Second Life eingeführt, die vor allem die Builder und die Künstler freut: Die "Sculpted Prims", kurz "Sculpties", eine Art weicher Ziegelstein, ein Riesenhubbabubba. Wärend bislang (fast) alles in Second Life im Prinzip aus angemalten (sprich texturierten) Kisten, Rollen und Bällen zusammengesetzt ist, bieten die knetbaren Sculpties große Vorteile vor allem bei der Gestaltung von organischen Formen, also z.b. bei Früchten oder auch Skulpturen. "in-world professionals setzt auf "Sculpties"" vollständig lesen
Ich kann mich nicht immer für die Ausflüge und die Erkenntnisse des Spiegel-Online SL-Reporters Sponto begeistern, dieser Beitrag trifft aber meine Sichtweise auf Second Life in großen Teilen: Die Zukunft des Internets beginnt jetzt in Second Life. Wer in zwei, drei Jahren im Web 3.D Geld verdienen will, muss heute und hier die Konzepte testen.
SL ist technisch nicht ausgereift (aber ausbaufähig), nicht allzubenutzerfreundlich und bei weitem nicht so groß, wie Linden Lab das dieWelt gerne glauben machen möchte. Die Betreiber verdienen kaum Gelddamit, und 30.000 gleichzeitig eingeloggte Menschen sind nichts imVergleich zu den Nutzerzahlen anderer großer Netz-Angebote. Aber: Esist die bislang konsequenteste, weil flexibelste und freiste Variantedessen, was eines Tages vielleicht das ganze Internet sein wird.