Ein Artikel auf fortumo.com trägt Zahlen und Argumente zusammen, die einfach zusammenfassen lassen:
What the Android users need is a way to test the game before opening
their wallets for the developers. The more diverse options you offer
them – the better.
Fortumo, Anbieter eines dieser Zahlungsmittel, zeigt einige Möglichkeiten auf:
silicon.de bringt einen kurzen Einblick in das Thema Gameification/Gamification, vergleicht mit Serious Games und nennt einige der Herausforderungen für Gamification.
Anders als bei Serious Games aber geht es bei der 'Verspielung' nicht
darum, ein Plan-Spiel aufzusetzen, sondern eine neue Perspektive anzubieten.
Ein Unternehmen wurde abgemahnt, das auf seiner Webseite den "Like-Button" von
Facebook integriert hat. Einige Experten sind überzeugt, diese Abmahnung
könnte keinen Erfolg haben. In der täglichen Rechtspraxis aber kann und
darf ein Webseiten-Betreiber sich auf einen solchen Standpunkt nicht
verlassen.
Im Kern geht es wohl im die Frage, ob hier "nur" ein Datenschutzproblem oder schon ein Wettbewerbsverstoß vorliegt - oder beides. silicon.de hat die unterschiedlichen Sichtweisen auf diese Problematik zusammengestellt.
Endlich sind all die technischen Spielereien zum Thema AR auf Mainstreet angekommen. LEGO (ja, die schon wieder) bringt eine einzigartige Produktpräsentation in die Läden.Technisch gesehen ist das ein Meisterwerk.
Das wird ihre Verkäufe sicher nicht verdoppeln, denn bisherigen Produktabbildungen auf dem Schachteln sind graphisch besser als das Monitorbild, zudem wird das meiste Lego von Tanten, Eltern und Großeltern gekauft. Und ob die dieses "Schaufenster in der Schachtel" wirklich nutzen, wage ich zu bezweifeln. Es wird aber sicher die technikbegeisterten Kids in die Läden locken, die auf diese Weise sicher mehr als nur eine Schachtel in die Hand nehmen.
Mein ganz persönlicher Bullshit Bingo Held (bis jetzt) für das Jahr 2010 ist Dr. Christian Weichelt, Product Marketing Manager CoreMedia AG, mit seiner als Pressemeldung veröffentlichten Kundenschelte "Investition in statische Websites ist ein kleiner Tod auf Raten".
Hier ein paar Auszüge:
... in Zeiten der sozialen Netzwerke und des aufgeklärten, dynamischen
Online-Bürgers ...
... bei einer Online-Kommunikationsstrategie oder dem Aufbau einer
Online-Präsenz steht der Anwender im Mittelpunkt ...
... die Basis für ein neues Content-Ökosystem!
... Weg mit starren Webseiten und unflexiblem Content und willkommen im
Weblife!
... Das Weblife eines Unternehmens besteht nicht nur aus der dynamischen,
individuell angepassten Content-Bereitstellung, sondern auch aus der
richtigen Bereitstellungsstrategie ...
... Ein Unternehmen, das es nicht schafft, Medienkanäle zu echten
Touchpoints zu entwickeln, um Nutzer in die verschiedenen Online-Welten
einzubinden, läuft Gefahr, Kunden und damit Umsätze zu verlieren ...
Die wenigen Reaktionen, die der "Wochen Rap-Blick" im Rahmen der RTL II Nachrichten in den Blogs und auf Twitter hervorgerufen hat, lässt sich wohl nur damit erklären, dass die unsere selbsternannte geistige Infoelite diesen Sender und sein abendliches infoTAINMENT-Format ohnehin meidet (und statt dessen um 20 Uhr pflichtgemäß Tagesschau sieht). #WTF oder "dass wir uns das gefallen lassen" waren die wenigen Wortmeldungen.
In der Tat, sind die 90 Sekunden Sprechgesang nur sehr schwer zu ertragen. Ich denke, das hat vor allem zwei Gründe:
Erstaunlich aber war, Netzwerkausstatter Cisco lässt sich auf ein reales Abenteuer mit einer virtuellen Welt ein: United Nations Citizens wurde kürzlich angekündigt. Was lässt sich sagen, nachdem ich das Promovideo gesehen habe? Die Graphik ist sicher auf dem Stand der Technik (was man auch von Blue Mars behaupten kann) aber sonst ... ? Eine (noch) weitgehend leere Welt mit der Möglichkeit zum Shoppen und Shooten - seltsame Mischung.
Aber scheinbar meinen sie es zumindest mit dem Shoppen ernst. Aktuell kann man sich bewerben als virtuelles Verkaufspersonal für die diversen Partnershops, die in UNC aufmachen wollen (sollen?). Na das Promovideo haben aber wohl die Techis gemacht, denn Shops sind noch leer und die (aus business-sicht nebensächliche) Faszination für die sich im Meerwasser spiegelnde Abendsonne und Ferraris ist unverkennbar. Das einzige, was gegen die Techi-Vermutung spricht ist, dass keine tanzenden, leicht bekleideten Frauen zu sehen waren - nicht einmal in der als "sozialem Treffpunkt" bezeichneten Bar (die nicht wirklich als solche zu erkennen war).
Interessant ist es dennoch, dass sich im Jahr 4 nach dem Second Life Hype wieder etwas tut an der "virtuelle Welten Front" (und das nicht nur im Kino, siehe Avatar oder auch Surrogates).
Spiegle online vergleicht fünf virtuelle Welten, die sich vor allem an Kinder und Jugendliche wenden. Die Fragen und Kriterien:
doch wie finanzieren sich diese Welten: mit Item-Verkauf, Werbung,
Abogebühren? Welche Kontrollmöglichkeiten werden den
Erziehungsberechtigten an die Hand gegeben? Und vor allem: Wie gut ist,
neben all den Sicherheitsmaßnahmen, die eigentliche Spielwelt?
Auf der Liste:
Papermint
Stone Age 2
Free Realms
Habbo Hotel (das Mammut unter den Kids-Welten)
Smoodoos
Leider ist auch eine rein englischsprachige Welt dabei, daher ist die tatsächlich Relevanz des gesamten Tests für deutsche Kids und deren Eltern nicht klar.